SP und CVP üben Kritik an Salären der Krankenkassen-Chefs

Jedes Jahr steigen die Prämien in der obligatorischen Grundversicherung. Für manche Haushalte ist die Belastung so hoch, dass sie die Prämien kaum noch bezahlen können, ohne sich zu verschulden. Doch nicht nur die Prämien steigen: Auch die Saläre der Kassenbosse wachsen kontinuierlich an.

Lohnanstieg der Kassenchefs um 22 Prozent in den letzten 5 Jahren

Die Deckungsgleichheit der Zahlen regt zum Nachdenken an: Sowohl die Prämien als auch die Gehälter der Krankenkassen-Chefs der 10 grössten Schweizer Krankenversicherungen stiegen in den letzten Jahren um durchschnittlich 22 Prozent. Das berichtet das Nachrichtenportal Blick unter Berufung auf eine Auswertung von CH-Media. Vor allem die Linken kritisieren diese Entwicklung bei den Manager-Salären. Denn die Löhne und Gehälter der Schweizer Prämienzahlerinnen und -zahler stiegen im gleichen Zeitraum lediglich um 6 Prozentpunkte an.

SP und CVP fordern Mass und Ziel

SP-Gesundheitspolitikerin Barbara Gysi kündigt an, dass ihre Partei in der Herbstsasion eine Deckelung der Kassenchef-Gehälter fordern wird. Es dürfe nicht sein, dass Kassenchefs mehr verdienen als ein Bundesrat. Auch die CVP ist über die horrenden Managergehälter bei den Schweizer Krankenkassen verärgert. Der Zuger Nationalrat und CVP-Schweiz-Präsident Gerhard Pfister (56) sagt gegenüber CH-Media: «Aus Sicht der obligatorischen Krankenversicherung sind solche Löhne zu hoch».

Assura Spitzenreiter bei Lohnanstieg

Der Cheflohn bei der Assura ist den vorliegenden Zahlen zufolge in den letzten fünf Jahren um satte 68,5 Prozent gestiegen. Hinzu kommen Spesen und Vorsorgebeiträge. Auch der Lohnanstieg bei der Swica ist mit 54,6 Prozent im gleichen Zeitraum extrem hoch. In Schweizer Franken ausgedrückt: Während der Lohn des Swica-Bosses 2014 noch bei 436’089 Franken lag, darf sich Reto Dahinden nun über 674’134 Franken jährlich freuen. Philomena Colatrella, Chefin der CSS, verdient mit 766’565 Franken pro Jahr noch etwas mehr. Einen noch dickeren Geldbeutel hat lediglich Helsana Boss Daniel Schmutz. Sein Jahressalär: 810’000 Franken.


Unser Spar-Tipp:

Vergleichen Sie die Prämien der verschiedenen Krankenkassen und wechseln Sie zum günstigsten Versicherer. Kündigung und Wechsel sind jedes Jahr möglich. Auch durch eine Anpassung der Franchise und / oder den Wechsel in ein alternatives Versicherungsmodell (HMO-, Hausarzt-, Telmed-Modell) können Sie bei den Prämien bis zu 25 % sparen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Krankenkassenwechsel: Termin verpasst – welche Möglichkeiten gibt es?

Viele Schweizer Bürgerinnen und Bürger zahlen zu viel für ihre Krankenkasse. Die Gründe? Oft sind es schlichtweg Unwissenheit oder Bequemlichkeit. […]

Krankenkassenprämien: nur leichter Anstieg in 2022 erwartet

Nachdem die Krankenkassenprämien zwischen 1996 und 2019 im Mittel um rund 3,8 Prozent stiegen, betrug die Prämienerhöhung im Jahr 2020 […]

Füllungen, Kronen und Co: Vorsicht vor hohen Zahnarztkosten

Genau wie unsere Haut, sind auch schöne Zähne ein Spiegel der Gesundheit. Doch bei den wenigsten Erwachsenen ist alles im […]

Persönliche Beratung

Schreiben Sie uns oder rufen Sie kostenfrei an. Wir unterstützen Sie beim Abschluss oder Wechsel sämtlicher Versicherungslösungen - unabhängig und kompetent. 

franziska junghans (4)

Franziska Junghans

Inhaberin
Kontaktieren Sie uns vollkommen unverbindlich. Gemeinsam finden wir die Versicherung, die zu Ihrem Leben passt.
Invalid Email
Invalid Number

Sie erreichen uns kostenfrei unter der Rufnummer: 0800 450 550

Schreiben Sie uns eine E-Mail an: info@vergleichscheck.ch

Sie mögen es persönlich? Wir sind in der gesamten Schweiz für Sie da. 

UNABHÄNGIG

Unsere Expertinnen und Experten beraten Sie unabhängig von einzelnen Versicherungsunternehmen.

PERSÖNLICH

Zwar können Sie bei uns viele Prämien online vergleichen. Dennoch steht die persönliche Beratung stets im Vordergrund.

EHRLICH

Wir legen Wert auf unsere Repuation. Ehrlichkeit und Transparenz sind deshalb unser oberstes Gebot.

Diese Seite verwendet Cookies (sowohl essentielle als auch funktionelle und nicht-notwendige Marketing-Cookies), um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung unseres Onlineangebots stimmen Sie dem zu. Weitere Infos zum Datenschutz erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Scroll to Top